Wer wir sind

Weltweit fordern Schülerinnen und Schüler seit Monaten eine konsequente Klimapolitik. Wir WissenschaftlerInnen sagen: Die andauernden Proteste sind ebenso wichtig wie berechtigt! Nur wenn wir rasch und konsequent handeln, können wir die Erderwärmung begrenzen und eine lebenswerte Zukunft für derzeit lebende und kommende Generationen sichern.

Deswegen unterstützen wir, Scientists for Future München, die Anliegen der Fridays for Future- Bewegung. Wir stellen unsere Expertise und unsere Netzwerke zur Verfügung, und wir gehen auch selbst hinaus aus unseren Hörsälen, Laboren und Büros, um unseren Teil zum Erfolg beizutragen.

Wir Scientists for Future München sind ein Teil der deutschlandweiten Initiative Scientists for Future. Mittlerweile sind wir ca. 150 Wissenschaftler*innen mit unterschiedlichen Expertisen.

Selbstverständnis

Scientists for Future (S4F) reagiert auf die historisch beispiellose Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitskrise, welche die Menschheit vor globale Herausforderungen stellt. Die notwendigen Wandlungsprozesse erfordern entschlossenes und unverzügliches Handeln auf der politischen, wirtschaftlichen und technischen, sozialen und kulturellen, wissenschaftlichen sowie der privaten Ebene. Denn die Zeit drängt. Als Wissenschaftler*innen sehen wir uns deshalb in der Pflicht, öffentlich und proaktiv die Stimme zu erheben. 

Scientists for Future ist ein überinstitutioneller, überparteilicher und interdisziplinärer Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die sich für eine nachhaltige Zukunft engagieren. 

Die Initiative versteht sich als Stimme der Wissenschaft, die zu sachlichen politischen Diskussionen beiträgt und als Brückenbauerin Dialoge fördert und Einsichten ermöglicht. Hierzu führt sie Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen von Wissenschaftler*innen aus verschiedensten Disziplinen zusammen. Trotz der im Englischen einschränkenden Bezeichnung ‘Scientist’ (die nicht alle Wissenschaften einschließt) sind ausdrücklich Wissenschaftler*innen aller Disziplinen einbezogen, wie wir es auch in der Reflexion zu unserer Stellungnahme (GAIA) beschrieben haben: 

„Wir halten es für essentiell, eine Allianz zu bilden, die weit über die Spezialist*innen der Klima- und Biodiversitätsforschung, der Nachhaltigkeits-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften hinausgeht. Wir werden keine nachhaltige Zukunft erreichen, ohne dass wir beispielsweise Fragen politischer Partizipation, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit und sozialer Gerechtigkeit (einschließlich Klimagerechtigkeit) einbeziehen. Um die geschichtlich beispiellosen Probleme der Menschheit zu lösen, benötigen wir die Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse aller Disziplinen.“ 

(Übersetzt aus dem Englischen)

Neben dem oben zitierten Abschnitt dienen auch die anderen Teile der gemeinsam verfassten Stellungnahme und ergänzenden Reflektionen in GAIA (beginnend mit „In the increasingly complex…“) als Grundkonsens unseres gemeinsamen Handelns.

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